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2002

Presse

Schulwerkstatt "Fit for Life"

Dezember 2002 Caritas stellt sich vor: Schulwerkstatt "Fit for Life" Mit der Schulwerkstatt "Fit for Life" möchte die Caritas in einer Kooperation mit der Wilhelm-Busch -Schule Kinder und Jugendliche erreichen, die in irgend einer Form die Schule verweigern. Nach dem Motto "Fit for Life" geht es dabei nicht nur um schulische Bildungsinhalte, sondern auch um das vermitteln von "Lebenskompetenzen". Die Sozialpädagogen und die Handwerker der Caritas stehen den Schülern auch nach Schulschluss zur Seite, haben Zeit für Gespräche, können bei Hausaufgaben helfen, bieten gemeinsames kochen und einen Internekurs an. Desweiteren hat die Schulwerkstatt natürlich auch eine Werkstatt zu bieten, in der die Schüler die Möglichkeit haben praktische, produktive und kreative Erfahrungen zusammeln. Dieses Angebot kann von den Schülern auch im Freizeitbereich genutzt werden.
Bei weiteren Fragen könne sie die Schulwerkstatt unter folgender Tel. erreichen: 0385/5574579.

Tipps für die erfolgreiche Bewerbung

Wie kommen Jugendliche an ihren Traumjob?
Diese Frage gingen Schüler-Reporter der Schulwerkstatt "Fit for life" am Dienstag bei der VR-Bank in der Mecklenburgstraße nach. Denn auch für
die Achtklässler Basti, Bastien, Christopher und Tom ist es bald soweit:
In ein bis zwei Jahren sind sie Azubis. Die idealen Voraussetzungen, sich
zu bewerben und sich vorzustellen, gaben den Schülern die VR-Bank-Mitarbeiter André Harke und Nicole Helms mit auf den Weg.

"Hier werde ich nicht gleich vor die Tür gesetzt"
Schulwerkstatt hilft verhaltensauffälligen Kindern

"Schule macht hier noch Spaß. Ich komme gar nicht auf die Idee, die Lehrer zum Weinen zu bringen." Sebastian besucht seit einem halben Jahr die Schulwerkstatt "Fit for life" an der Becher-Schule. Zuvor hatte der heute 14-Jährige oft den Unterricht geschwänzt. Der Junge aus Neustadt-Clewe gehört zu einer wachsenden Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die es aufgrund verschiedener Probleme nicht schaffen, eine normale Schule zu besuchen. "In der Schulwerkstatt gehen die Lehrer auf meine Verhaltensprobleme ein und setzen mich nicht gleich vor die Klassentür.", so Sebastian. Vorteil: Jede Klasse hat höchstens acht Schüler.
Das Hilfsangebot für mittlerweile 22 Schüler in vier Klassen haben Caritas-Kreisverband, Stadt und Land gemeinsam angeschoben. In der Schulwerkstatt kooperiert ein Team aus auf Verhaltensstörungen spezialisierten Lehrern und Sozialpädagogen.
"Unser Ziel ist, die Mädchen und Jungen wieder in die Regelschule zu integrieren", sagt Schulleiter Frank Anders. In Kürze sollen die ersten Achtklässler bereits wieder am Physik- und Chemieunterricht der benachbarten Realschule teilnehmen.
Jeder neue Schüler durchläuft zunächst eine Orientierungsphase. Danach beginnt der Schulalltag, der so seine Besonderheiten aufweist: Jeden Morgen treffen wir uns und besprechen zunächst wie es uns so geht", berichtet Sebastian. Ob Deutsch, Mathematik oder Geschichte - im Unterricht hat jede Klasse fast durchweg immer nut mit einem der insgesamt vier Pädagogen zu tun. "Emotionale Zuwendung und konstante Beziehung sind ganz entscheidend. Genauso wie der enge Kontakt zu den Eltern", unterstreicht Schulleiter Anders.
Die drei Sozialpädagogen übernehmen dann vor allem den Part am Nachmittag. Wer keine Lust auf Projekte wie Kochen hat, kann in der Werkstatt irgendetwas basteln. Hier betreuen zwei Tischler die Jugendlichen. "Die Atmosphäre hier ist klasse. Die Erwachsenen reden richtig mit uns und haben immer ein offenes Ohr", urteilt Sebastian, der sein Abi machen will, um später beim Radio zu arbeiten.

Neue Chance für Schwänzer "Fit for life": Modellprojekt fördert auffällige Kinder und Jugendliche

Schule geschwänzt, Abschluss verpasst, arbeitslos: Immer mehr Jugendliche verbauen sich ihre Zukunft. Eine neue Chance erhalten die verhinderten Schüler beim Projekt "Fit for life". Das Modell soll so schnell wie möglich starten.
Die Zahl auffälliger Kinder und Jugendlicher an Schwerins Schulen ist dramatisch gestiegen", sagt Frank Anders. "Manche sitzen nur im Unterricht, ohne sich zu beteiligen, andere bleiben ganz fern.
Anders ist Leiter der Busch-Schule für Erziehungsschwierige. 32 Kinder werden hier bis mittags unterrichtet und nachmittags betreut. Nicht die einzige Aufgabe: Vier Lehrer bringen darüber hinaus den psychisch kranken Patienten in der Flemming-Klinik Mathe, Englisch und Grammatik bei. Auffällige Schulschwänzer ab Klasse fünf werden von Sonder- und Sozialpädagogen in den Räumen der Johannes-Becher-Schule unterrichtet. "Schulstation" heißt das im Behördendeutsch.

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