Schulwerkstatt-SN


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2003

Presse

Köpmarkt im sozialen Engagement

In der letzten Köpmarkt-Center-Zeitung berichteten wir von dem "Ort für Kinder, die überall nur stören". Es ist eine Schweriner Schulwerkstatt "Fit for life", die sich einsetzt für die Reintegration von schulverweigernden Kindern in das normale Leben. "Lernen statt klauen, begreifen statt hauen". (sh. Auch Artikel Seite 9) Praktische Tätigkeit, intensiver Beziehungsaufbau zwischen Lehrern und Kindern gehören zum Grundkonzept. Die Erfolgsquote beträgt 100 Prozent. Geld fehlt jedoch immer wieder. Auf Initiative von Heinz-Jörg Meubrink von der Goldlöwin vom Köpmarkt ist eine beachtenswerte Finanzquelle für dieses außerordentliche Projekt entstanden. Die junge Schwerinerin Dara Vae (18 J., Abiturientin am Goethe-Gymnasium) hat mit ihrer zarten, sehr individuellen Sopranstimme eine kleine Kostbarkeit gestaltet.. Es ist die Weihnachts-CD "Danke.."

Krug stellt "Mein schönes Leben" vor

Schwerin.(EB). Sein Buch "Mein schönes Leben" wird der Schauspieler
und Sänger Manfred Krug an diesem Freitag um 19.30 im Schweriner "Capitoleum" vorstellen und dabei sehr persönliche Einblicke in sein
Denken geben. Der Erlös der Lesung kommt der Schweriner Schul-
werkstatt "Fit for life" zugute, die sich um junge Schulwänzer kümmert,
die mit 12 Jahren schon eine kriminelle Karriere hinter sich haben, und wieder auf eine Regelschule vorbereitet werden oder eine Ausbildung absolvieren sollen. Im Anschluss an die Lesung signiert Krug
seine Bücher.
Bild: Manfred Krug

Manfred Krug liest im Capitoleum

Der Schauspieler stellt sein neues Buch und seine Weihnachts-CD vor.
Am 14. November findet im Capitoleum ein Manfred-Krug-Abend statt. Einlass ist um 19 Uhr, beginn 19.45 Uhr. An diesem Abend liest der bekannte Schauspieler und Sänger aus seinem neu erschienenen Buch "Mein schönes Leben" Gleichzeitig wird die Weihnachts-CD "Danke..." erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Auf der dieser CD liest Manfred Krug die Weihnachtsgeschichte aus Bethlehem. Danach singt die junge Schweriner Sopranistin Dra Vae, Abiturientin des Landesmusikgymna-
siums Johann Wolfgang von Goethe, traditionelle Weihnachtslieder in gefühlvollen Arrangement. Die Veranstalter Marohn Entertainment und Antenne Mecklenburg-Vorpommern unterstützen mit dem Gesamterlös
die Schulwerkstatt "Fit for life", die Schulverweigerer der Klassen 5 bis 8 eine Chance zur Wiedereingliederung in den Regelschulbetrieb bietet.
Bild: Dra Vae

Ein Ort für Kinder, die überall nur stören

Wenn im Köpmarkt die Einzelhändler und Ärzte seit Monaten unter immer wieder kehrenden "unprofessionellen" Einbrüchen und Einbruchversuchen stöhnen und sich fragen, wie dieser Art Kriminalität endlich ein Riegel vorgeschoben werden kann, dann ist die Antwort im Mai 2002 in einem bundesweit einmaligen Projekt der Schweriner Schulwerkstatt "Fit for life" entstanden. Für die Lehrerin Sieglinde Weißmann (50) war offensichtlich: Wenn Kinder nicht mehr mitkommen im normalen Gang der Schule, wenn
sie zu Störenfrieden werden, die von einer zu anderen Schule "wandern" und immer ungeliebter und heimatloser werden, dann beginnt hier nicht selten eine kriminelle Karriere, die die Gesellschaft schwer belastet. Die Sonderschulpädagogin hat seit Jahren für eine besondere Form des Unterrichts gekämpft., dessen Ziel es ist, verhaltensauffälligen Schülern wieder eine Chance zu bieten.
Die Klassen sind klein gehalten (max. 8 Kinder) für jede Klasse gibt es einen festen Klassenlehrer und einen Sozialpädagogen. Beide gemeinsam bestreiten so gut wie alle Unterrichtsstunden für die 12- bis 16- Jährigen. Die Kinder lernen mittels eines einfachen Punktesystems ihr eigenes, anfangs fast immer hochgradig aggressiven Verhalten zu reflektieren und Alternativen im Umgang miteinander erst einmal wahrzunehmen und später auch anzunehmen. Zum Team gehören außerdem noch 2 Hand-
werker aus dem Gewerken Tischlerei und Töpferei. Praktisch tätig zu sein gehört zum Konzept, weil es wichtig ist, Ausgleich und Motivationshilfen als Alternative zu "Rumhängen" oder "Rumpöbeln" zu nutzen. Ein freiwilliger Mitstreiter des Projekts zu dem sich in diesem Jahr auch ein gemeinnütziger Verein gegründet hat, hat sich in dem gebürtigen Hamburger und Wahl-Schweriner, dem Maschinenbauingenieur Reiner Höhndorf (75) gefunden. Der Pensionär verfolgt seit Jahren begeistert neuartige Technologien.

Flettner-Boot wurde getauft

Lewenberg. "Übergang II", auf diesen Namen ist gestern das Boot getauft wurden, das Schüler der "Schulwerkstatt Fit for life"
zusammen mit dem Diplom-Ingenieur Reiner Höhndorf herrichten. Der ehemalige Kutter soll mit so genannten Flettner-Rotoren ausgestattet werden und auch bei absoluter Windstille "segeln" können. Die Schulwerkstatt "Fit for life" in der Dr-Hans-Wolf-Straße ist ein Projekt der Wilhelm-Busch-Schule, der Caritas, des Jugendamtes und des Schulamtes.
SVZ 04.07.03

Einmalige Schulform mit tollem Projekt

Geschafft! Das Boot ist flott und die Freude groß! Das Besondere daran ist der Antrieb, der nicht durch herkömmliche Segel erfolgt sondern durch Flettner-Rotoren, die nach dem Flugingenieur Anton Flettner (1885-1961) benannt worden sind. An Deck des Schiffes stehen zwei 2,50 Meter hohe Zylinder, die Energie durch Sogwirkung entwickeln. Und die soll zehnmal größer sein als bei vergleichbarer Segelflächeneinsatz. "Dabei muss der auslösende Wind durchaus nicht nur von außen kommen, sondern kann auch durch den sich drehenden Rotor selbst erzeugt werden und dadurch sogar bei Windstille fahren", erklärt der Schweriner Diplomingenieur Reiner Höhndorf. Seit Jahren ist er von dieser Technik begeistert und hatte sich deshalb einen alten Kutter aus Dänemark geholt. Gemeinsam mit Schülern der Schulwerkstatt "Fit for life" hatte es das Schiff wieder flott gemacht und mit diesem besonderen Antrieb ausgestattet.
In diesem ökologisch interessanten Projekt wurde zudem ein soziales mit einem technischen Konzept verbunden. Die Schulwerkstatt "Fit for life" in der Dr.-Hans-Wolf-Straße ist ein Gemeinschaftsprojekt der Wilhelm-Busch-Schule, der Caritas MV und der Landeshauptstadt Schwerin, dass sich mit der Wiedereingliederung von Schulverweigerern in die Regelschule beschäftigt. Schule, Psychotherapie, Sozialpädagogik und Handwerk, im Sinne des Ausgleichs zur konzentrierten geistigen und emotionalen Arbeit, sind hier eng miteinander verknüpft.
Das bisher bundesweit einmalige Projekt ist für 24 Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 ausgelegt, die trotz jahrelanger Bemühungen den Besuch in der Regelschule verweigerten.
03.03 Regionalmagazin "delüx"

Schulwerkstatt macht "Fit for life"

Schweriner Projekt holt Schulverweigerer zurück
Schwerin. "Schule ist besser als Ferien" - so ein Satz aus dem Munde eines "Schulwänzers" ist schon beeindruckend. Doch in der Schweriner Schulwerkstatt "Fit for life" nicht ungewöhnlich. Hier lernen 32 Mädchen und Jungen der 5. Bis 8. Klasse, die zuvor auf bis zu 100 Fehlstunden im Schuljahr kamen oder zwar anwesend waren, doch nur durch ihre Aggression gegen Mitschüler und Lehrer auffielen.
In dem Projekt von Caritas, Schulamt und Jugendhilfe ist alles anders als in der Regelschule. Acht Schüler lernen in einer Klasse mit einem festen Klassenlehrer, der von drei Sozialpädagogen sowie zwei handwerklichen Mitarbeitern unterstützt wird. Dir 15-jährige Franziska meldete sich hier, "weil meine Schule mich nicht mehr wollte", sagt sie.
Der Unterricht war ihr zu langweilig, lieber hing sie mit den Kumpels ab. Keinen Bock auf Schule und Lehrer hatten auch Fabian, Sebastian, Tom und Bastien. Zureden der Eltern half ebensowenig wie schlechte Noten und Verweise der Schule.
"In der Schulwerkstatt", so Bastien, "komme ich besser klar, ich habe hier eine zweite Familie." Schulzozialarbeiterin Anja Geschendtas
erläutert das Prinzip: "Wir führen viele Gespräche mit den Schülern und den Eltern, setzen konkrete Ziele für jeden, haben feste Rituale.
Doch das Wichtigste ist die persönliche Zuwendung." Lehrerin Katharina Dutz ergänzt: "Ich kenne die Befindlichkeiten jedes einzelnen in meiner Klasse und kann darauf eingehen." Das Ergebnis sieht man an Franziska, die sich jetzt Mühe gibt, weil sie "Mutti nicht enttäuschen will", und an Bastien, der allen zeigen will, dass er nun besser ist..
Für die vier Klassen der Schulwerkstatt gibt es schon Wartelisten. Immer mehr Kinder fallen aus dem Regelschulsystem heraus., weil sie unbequem sind, weil die Strukturen individuelle Betreuung nicht zulassen. Deshalb beginnt in Schwerin am 7.Mai eine Reihe zum Thema "Schulaversives Verhalten". Der Psychosoziale Arbeitskreis für Kinder und Jugendliche hat dazu Lehrer und Schulsozialarbeiter um 13.300 Uhr in die Aula des Goethegymnasium eingeladen. Die Erfahrungen der Schulwerkstatt werden auch eine Rolle spielen. Die Referenten vom Berliner Institut für Sozialforschung, Informatik und Soziale Arbeit begleiten das Schweriner Projekt wissenschaftlich. Birgitt Hamm Schweriner Express 30.04.03

Schule lockt Schwänzer

Einmaliges Schweriner Projekt holt Bummler zurück

Schwerin (dpa). 9500 Schüler haben im Schuljahr 2001/ 2002 tageweise unentschuldigt gefehlt. 1101 Mädchen und Jungen schwänzen zwischen 20 und 60 Tagen, 332 sogar mehr als 60 Tage. "Ich bin ein Jahr lang nicht in die Schule gegangen, dann wollte mich keiner mehr haben.". Jana ist 13 und besucht seit ein paar Wochen wieder jeden Tag den Unterricht " Ich will hier meinen Abschluss schaffen", sagt sie bestimmt. Die Schwerinerin nimmt an einem landesweit einmaligen Projekt teil, das notorische Schwänzer zurück in den Klassenraum holt und peu a peu ins Regelschulsystem integriert.


Rund ums Konto umfassend informiert

Bei einem Besuch in der VR-Bank eG in der Mecklenburg-Straße wurden wir zum Thema "Rund ums Konto" von Andre Harke empfangen. Zuerst sprach er mit uns über die Aufgaben des Geldes: Geld als Tauschmittel, Zahlungsmittel allgemeines Rechenmittel und allgemeines Aufbewahrungsmittel. Wir übten, wie man Ein- und Auszahlungs-Quittungen, Überweisungen und Scheck-Einreichungen richtig ausfüllt. Andre Harke erklärte uns die Konto-Karte und die Kreditkarte und gab uns wichtige Hinweise zum Umgang mit diesen. Auf alle unsere Fragen konnte er eine Antwort geben. Ein Besuch bei der VR-Bank lohnt sich.
Nadine Bernhard/ Katrin Schulze Klasse 9d Schule am Fernsehturm
SVZ 16.01.2003

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